Fusionierung und weitere Entwicklung des Stahlmarkts
04.10.2017 16:41
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Fusionierung und weitere Entwicklung des Stahlmarkts

  • Geplanter Kauf von Ilva in Aussicht
  • Joint Venture zwischen ThyssenKrupp & TataSteel
  • Weitere Strafzölle auf kaltgewalzten Stahl aus China und Russland

Berlin, 04.10.2017 – Der europäische Stahlmarkt wird in Zukunft durch weniger Wettbewerb und neue Strafzölle bestimmtFür das Baunebengewerbe keine gute Nachricht, da mit weiteren Markt- und Preisschwankungen gerechnet werden muss.

Nachdem im Juni Arcelor Mittal seine Absicht, das Werk des italienischen Wettbewerbers Ilva zu übernehmen, äußerte, werden nun auch die Verhandlungen zwischen ThyssenKrupp und TataSteel konkret. Laut Manager Magazin wurde am 20.09. die Absichtserklärung über ein Joint Venture unterzeichnet mit dem Ziel einer engeren Zusammenarbeit im europäischen Stahlmarkt und nicht zuletzt einer Führungsrolle als Flachstahlanbieter in Europa. Beide Unternehmen versprechen sich davon hohe Synergieeffekte.

Bereits Anfang August hat die EU-Kommission neue Strafzölle zwischen 19 und 39 % auf kaltgewalzten Flachstahl aus China und Russland beschlossen mit dem Ziel Dumping im Stahlbereich zu minimieren so das Industriemagazin.at. China verfügt über umfangreiche Überkapazitäten und produziert seit 2014 genauso viel Stahl wie der Rest der Welt (Quelle Hans Böckler Stiftung in Branchenanalyse Stahlindustrie). Die EU kommt damit den Forderungen von Eurofer (dem europäischen Stahlverband) nach Anti-Dumping-Zöllen nach. Diese Entscheidung sorgte vor allem beim russischen Konzern Severstal für Aufruhe und wird von seitens des Unternehmens rechtliche Schritte bei der Welthandelsorganisation und europäischen Gerichten nach sich ziehen.

Welche Vermutungen lassen sich daraus ableiten?

Durch die Fusionen wird es weniger Marktteilnehmern geben. Diese werden allerdings mit weit größerer Marktmacht auftreten können und den Stahlmarkt beeinflussen. Des Weiteren wird der Rückgang von Stahlimporten in die EU großen Einfluss auf Markt und Preise haben.

Die airleben Gruppe sind ein Zusammenschluss mehrerer führender Großhändler und Produzenten für lufttechnische Komponenten in Teilen von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Brandenburg sowie Bayern.

In den Produktionsstandorten Gotha, Biere und Gerichshain werden Komponenten für Luftleitungssysteme aus Stahl, Edelstahl und Kunststoff hergestellt. Das Sortiment reicht von runden und eckigen Luftleitungen über Schallschutz- und Regelkomponenten bis zu Sonder- und Dachaufbauten. Darüber hinaus bietet die Kunststoffproduktion den Behälter und Sonderapparatebau. Hier produziert airleben Behälter und Apparate für aggressive Medien, die in der chemischen Industrie eingesetzt werden.

Die Handelsstandorte Rostock, Berlin, Leipzig, Erfurt und Hammelburg sind mit weiteren 20 Standorten in dem bundesweiten Netzwerk der HTH Gruppe organisiert, die seit 30 Jahren unmittelbare Kundennähe, schnelle Zugriffsmöglichkeit auf ein ausgefeiltes Produktsortiment und 50.000 m² Lagerfläche bundesweit bietet.

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